Für eine Fantasy-Autorin ist mein Lebenslauf nicht besonders fantasievoll. Aus der frühen Leseratte des Jahrgangs 1978 wurde ein Teenager mit eineinhalb historischen Romanen aus eigener Feder, der beschloss, Geschichte und Germanistik in seiner Heimatstadt Wien zu studieren. Dann schlug die Faszination der Wissenschaft zu: Anstelle weiterer historischer Romane schrieb ich geschichtswissenschaftliche Bücher und Artikel.

Ein paar Jahre später fühlte sich der kreative Geist vernachlässigt und trieb mich wieder zum Romanschreiben – nunmehr in das Fantasy-Genre. Buch für Buch, mit einigen Ausflügen ins Self-Publishing, habe ich mich unter den Drachenmond vorgearbeitet, wo mit „Das Gleißende Band“ im Herbst meine erste Verlagsveröffentlichung erscheinen wird.

Trotz der Eule in meinem Namen bin ich ein absoluter Morgenmensch. Fliegen kann ich ebenso wenig, dafür tauche ich manchmal. Aber zumindest meine langen Spaziergänge mache ich am liebsten im Wald. Wenn ich nicht schreibe oder lese, setze ich Puzzles mit mindestens 3000 Stück zusammen, lasse währenddessen Musik laufen und singe mit. Weder mein Mann noch die Nachbarn haben sich bisher über den Eulengesang beschwert. Vielleicht fürchten sie sich.

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